news_clip_image001_0009.jpg

news_clip_image001_0010.jpg



news_clip_image001_0013.jpg

news_clip_image001_0014.jpg

news_clip_image001_0015.jpg

news_clip_image001_0008.jpg

news_clip_image001_0023.jpg

 



 

Jagdliche Arbeit

14214709.jpg

Wie bei allen Richtungen der Hundeausbildung gilt auch bei der Ausbildung zum Jagdgebrauchshund:
"Früh übt sich, wer ein Meister werden will"

Das schönste für einen Jagdhund ist es mit seinem Chef auf die Jagd zu gehen.
Und für den Jäger ist es wichtig einen gut ausgebildeten Hund zu führen, der auf der Jagd seinem Führer hilft und ihn nicht dabei behindert.

i-1-3956.jpg

Auch das Gesetz verlangt einen brauchbaren, geprüften Jagdhund:

Hessisches Jagdgesetz
(HJagdG)
in der Fassung vom 5. Juni 2001

§ 28

Jagdhundehaltung

(1) Bei der Such-, Drück- und Treibjagd, bei jeder Jagdart auf Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche sind jeweils brauchbare Jagdhunde zu verwenden.

(2) Die Jagdbehörde kann Jagdausübungsberechtigte zur Haltung eines zur Nachsuche brauchbaren Jagdhundes verpflichten, sofern sie nicht nachweisen, dass ihnen brauchbare Jagdhunde anderer Hundehalter regelmäßig zur Verfügung stehen.

(3) Außerhalb befriedeter Bezirke gilt die Ausbildung von Jagdhunden durch Jagdscheininhaber im Hinblick auf Gebrauchs-, Brauchbarkeits- und Zuchtprüfungen sowie die Ablegung der Prüfung als Jagdausübung; sie bedürfen der Erlaubnis des Jagdausübungsberechtigten.


Drückjagd


Jagd auf Federwild


Nachsuche - Training: Besitzübergang


Nachsuche - Riemenarbeit

Die Grundlage eines guten brauchbaren Jagdhundes ist nicht nur die Abstammung, sondern besonders dessen Ausbildung.
Hier biete ich Hilfestellung. Nach der Philosophie und der Methode von tiertrainig ABC arbeite ich mit wenigen eindeutigen Befehlen und viel Körpersprache. Da diese die "Sprache" des Hundes ist, erfüllt der vierbeinige Jagdhelfer so seine Aufgaben bei der Jagd und im Alltag mit "selbstverständlichem Gehorsam" (Führigkeit).
Bei tiertraining ABC wird mehr Wert auf die Führigkeit als auf den reinen Gehorsam gelegt.

Führigkeit: Der Hund bietet ein Verhalten von sich aus an.
Dies macht er auf Dauer jedoch nur, wenn wir sein Verhalten erkennen, deuten können und darauf eingehen. Wir Menschen müssen dann souverän (Rudeloberhaupt) entscheiden, ob sein Verhalten erwünscht ist oder nicht (Ja/Nein). Der vierbeinige Jagdhelfer lernt mitzudenken und entwickelt schnell Strategien, um seinen Menschen in den Besitz von Beute zu bringen.
Beispiel Führigkeit: Platzzuweisung in vom Hund gewählten Position. - Hundetypisch, Hunde untereinander zeigen dieses Verhalten häufig.

Gehorsam: Vom Mensch andressiertes Verhalten.
Die Arbeit über den reinen Gehorsam macht den Hund zu einer "nicht mitdenkenden Maschine". Der Hund wartet auf seinen Befehl und arbeitet unselbstständiger, als ein im Schwerpunkt der Führigkeit ausgebildeter Jagdhelfer.
Beispiel Gehorsam: Sitz oder Platz. - Kein Hund würde von einem anderen Hund "Sitz" oder "Platz" verlangen, damit dieser an einer Stelle bleibt....


Dieser Weimaraner bleibt in einer vom ihm gewählten Position bei der "Basis".

Zunächst wird bei tiertraining ABC immer erst an der Teambildung gearbeitet. Erst dann folgen weitere Aufgaben wie die jagdliche Ausbildung.

Bei der Teambildung lernt der vierbeinige Jagdhelfer seinem Führer zu vertrauen und zur Ruhe zu kommen. Nur ein ruhiger Hund kann sich auf die an ihn gestellten Aufgaben konzentrieren.


Teambildungs-Übung: "Zwangskuscheln"

Bei tiertraining ABC wird immer auf der sozialen Ebene ausgebildet. Nie auf der Triebebene. Es wird immer auf ein sehr personenorientiertes Arbeiten des Hundes geachtet.


Arbeit auf der sozialen Ebene - Dummyarbeit

Bei tiertraining ABC wird nach dem Motto "apportieren dürfen" gearbeitet. Es wird zunächst immer mit Futter getauscht, denn es ist nicht hundetypisch, dass ein Hund einem anderen Etwas bringt und freiwillig überlässt.

Häufig werden gute Hunde durch Ausbildungsfehler für die Jagd unbrauchbar. Als Beispiel sei hier Schußscheue, Wasserprobleme, Aggression, Knautschen/ Anschneiden, Totengraben genannt.
Meist beruhen diese Fehler oder Probleme auf mangelndem Verständnis des Menschen über die natürlichen Verhaltensweisen seines Hundes und sind in den meisten Fällen wieder korrigierbar.

Besonders bei solchen "Problemhunden" kann tiertraining ABC helfen. Es werden hier individuelle Lösungen passend für das Mensch-Hund Team erarbeitet.


Wasserprobleme - Arbeit mit der Schwimmweste und ...


... Futter

Auch bei sehr speziellen Jagdaufgaben unseres vierbeinigen Helfers, wie dem Verweisen oder Verbellen und dem Einweisen bietet tiertraining ABC Hilfestellung.


Bringselverweisen - Dieser Labrador Retriever trainiert diese Arbeit an einer getrockneten Decke


Verbellen

Einweisen - Übung: geradeaus schicken


Einweisen - Übung: "Rüber" - spezielles Voran

 

ALLGEMEIN:

Ich biete die Vorbereitung von Mensch und Hund auf Prüfungen und für den Jagdeinsatz an. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ich den Hund ohne Mitwirkung des Besitzers ausbilde und gegebenenfalls auch auf Prüfungen führe.

 

© Lisa-Kathleen Lange 02.06.2018